Das Haus der GeschichteN – eine Erfolgsgeschichte:
Der
Vorgänger des Haus der GeschichteN, das BABUSCHKA-Theater,

wurde 1983 gegründet und war seit 1985 in Eppingen zuhause. Seit
März 2008 befindet sich die
BABUSCHKA im Haus der GeschichteN
im 2. Obergeschoss eines etwa 350 Jahre alten Hauses in Eppingens
Altstadt. Im 17. und 18. Jahrhundert als Vorratsraum für Mais und
Weizen benutzt, ist der mit Fachwerk ausgestattete, gemütliche Raum
für
kleine, feine Veranstaltungen hervorragend
geeignet.

Das winzige Theater mit nur ca. 25 Plätzen ist noch immer ein Geheimtipp
und
Gästen aus aller Welt eine Reise wert. Es ist
das kleinste professionelle Theater mit eigenem Haus und regelmäßigem
Spielplan in Deutschland.
1999 erhielt Barbara Scheel den Kilianpreis für
die beste schauspielerische Darstellung in der Region Heilbronn.
"BABUSCHKA", alias Barbara Scheel, erzählt seit vielen Jahren
internationale Volksmärchen und illustriert sie
teilweise mit Figuren und Requisiten auf einem Tisch.
Rund 300.000 Menschen nahmen bisher an den Veranstaltungen
der BABUSCHKA teil. Allein in Eppingen waren es bis zum Jahr 2008
über 65.000 Kinder und Erwachsene!
Neben den Veranstaltungen für Erwachsene spielt und erzählt die
BABUSCHKA gern und viel für Kinder, gibt Kurse und

Seminare, hält
Vorträge und Gastvorlesungen
im In- und Ausland,
wird zu Regiearbeiten eingeladen, unterhält weltweit Kontakte zu
hervorragenden Märchen- und GeschichtenerzählerInnen und
Kolleginnen
des Puppenspiels. Sie ist im Bereich des
therapeutischen
Puppenspiels, der
Erzählförderung, der
Lesepatenausbildung und der
GeschichtenWerkStatt
weltweit tätig.
Durch Veranstaltungen und Gastspiele in mehr als 20 verschiedenen
Ländern hat die BABUSCHKA sich die Grundlage geschaffen,
deutsche und auch fremde Kulturen mittels Märchen und Geschichten
zu interpretieren.
18 verschiedene Volksmärchen werden zurzeit auf
der Tischbühne gezeigt, und rund 180 Volksmärchen aus aller Welt
umfasst das Erzählrepertoire der BABUSCHKA.
Die BABUSCHKA

erzählt und spielt die
Volksmärchen so, wie
sie überliefert sind. Keine zusätzlichen Figuren werden
erfunden, keine technischen Raffinessen eingebaut. Authentisch und
in
hervorragender Sprachgestaltung wird die älteste
Literatur der Menschheit zu Gehör gebracht. Nur speziell ausgewählte
Märchen werden zusätzlich auf dem Tisch illustriert/gespielt und
geben Einblick in die vielfältige Interpretations- und Erlebnismöglichkeit
der Märchen.
Blinde Menschen kommen regelmäßig zu den Märchenabenden
für Erwachsene.
Barbara Scheel ist die einzige Theaterdirektorin, die Gründungsmitglied der
"Deutschen Gesellschaft für Therapeutisches Puppenspiel"
ist. Sie ist Mitglied in der Europäischen Märchengesellschaft
und in der Union Internationale de la Marionette,
der Weltorganisation der Freunde des Puppenspiels. In dieser Organisation
wurde sie 2007 in Perth/Australien zum unabhängigen internationalen
Rat und Leiter der Gruppe „Puppets in Therapy“ gewählt.